In der Elektronikbildschirmindustrie werden extrem hohe Anforderungen an die Reinheit, Abriebfestigkeit und Flüssigkeitsaufnahme von Reinigungstüchern gestellt. Bei der Auswahl sollten folgende Kernpunkte berücksichtigt werden: 1. Materialauswahl – Ultrafeine Fasern: Bevorzugt wird ein Mischgewebe aus 70 % Polyester und 30 % Nylon. Der Faserdurchmesser ist fein (üblicherweise ≤ 0,1 Denier), wodurch selbst kleinste Staubpartikel effektiv aufgenommen und Flüssigkeiten absorbiert werden können, ohne dass Partikel abfallen. Das Material eignet sich daher ideal zum Reinigen und Abwischen von Bildschirmen. – Vermeiden Sie Naturfasern wie Baumwolle, da diese leicht fusseln, Feuchtigkeit schlecht aufnehmen und Verunreinigungen zurückhalten können, was die Sauberkeit des Bildschirms beeinträchtigt. 2. Reinheitsgrad – Wählen Sie entsprechend dem Reinheitsgrad der Produktionsumgebung (z. B. Klasse 10, Klasse 100) ein Reinigungstuch mit dem entsprechenden Reinheitsgrad. Dieses sollte durch Laserversiegelung und andere Verfahren so bearbeitet werden, dass kein Faserabrieb entsteht. Nach einer gründlichen Reinigung (z. B. mit 18 MΩ deionisiertem Wasser) muss sichergestellt sein, dass keine Restverunreinigungen (wie Partikel, Ionen oder Mikroorganismen) vorhanden sind. 3. Größe und Webart – Größe: Wählen Sie die Größe entsprechend dem Reinigungszweck, z. B. klein (7,5 x 7,5 cm) für präzise Teile, groß (15 x 15 cm) für die vollständige Reinigung der Siebfläche. – Webart: ◦ Glatt: glatte Oberfläche, geeignet für die allgemeine Reinigung. ◦ Netzgewebe: atmungsaktiv, schnelle Flüssigkeitsaufnahme, geeignet zum Entfernen von Wasser- oder Ölflecken. 4. Kantenverarbeitung – Laser- oder Ultraschallversiegelung ist vorzuziehen, um Faserverlust durch herkömmliche Nadel- und Fadenversiegelung zu vermeiden und die Verschmutzung des Siebs zu reduzieren. 5. Flüssigkeitsaufnahme und Abriebfestigkeit – Das staubfreie Tuch sollte eine hohe Flüssigkeitsaufnahme (schnelle Aufnahme von Reinigungsmitteln oder Wasser) aufweisen und gleichzeitig eine gewisse Abriebfestigkeit besitzen, nach wiederholtem Wischen nicht leicht reißen und fusseln. 6. Einhaltung von Industriestandards – die Notwendigkeit, die einschlägigen Standards der Elektronikindustrie (wie z. B. die Reinraumstandards nach ISO 14644) einzuhalten, um sicherzustellen, dass die Anzahl der Partikel im Tuch und der Ionengehalt (wie z. B. Chlor, Natrium usw.) den Anforderungen entsprechen, um eine Korrosion des Bildschirms oder eine Beeinträchtigung der Anzeigewirkung zu vermeiden.
Veröffentlichungsdatum: 02.09.2025